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Freitag, 20. September 2013

per zwinker-express nach hause

per zwinker-express nach hause

kennt ihr das, wenn ihr euch so unwohl fühlt, dass ihr einfach nur weg wollt?
man macht die augen ganz fest zu und stellt sich vor, dass alles anders ist, wenn man die augen wieder öffnet.
einfach nur daheim sein, wenn die augen wieder offen sind.

aber irgendwann macht man die augen wieder auf und realisiert, dass alles so ist wie vorher.
man ist gefangen und kommt nicht weg, eingeschlossen in der situation.



in letzter zeit gibt es immer wieder solche momente in meinem leben.
leider ist das alles total kompliziert und komplex, deshalb weiß ich oft selbst nicht so richtig, was ich fühlen soll.

naja, wer hätte das gedacht: es geht natürlich um meinen freund.
in gewissen situationen möchte ich mich einfach von-ihm-
weg-wünschen. eben weil er gewisse dinge tut, die mir nicht wirklich passen.
genauer gesagt, sie machen mich total fertig.
irgendwie ist es, als würde 
er mir tausend messer ins herz rammen.

aber das traurige dabei ist, dass er nicht einmal merkt, wenn es mir schlecht geht. sogar nachdem ich mit ihm darüber geredet habe und ihm meine denkweise erklärt habe, ändert er  
nichts an seinem verhalten.

ich denke mir dann einfach: okay, er soll sein ding durchziehn, ist doch egal. so lang es nochts mit mir zu tun hat, ist das doch ganz akzeptabel.
und ich will ihm auf keinen fall sagen, wie er sein leben zu gestalten hat, das muss er doch wirklich selbst entscheiden.

also hatte ich zu ihm gesagt, wenn ich damit nichts zu tun haben will, brauch ich doch auch nicht dabei sein.
aber was macht er? er nimmt mich immer und immer wieder mit!

als wollte er mich gezielt damit foltern.
letztendlich denke ich, dass er von all dem nicht mal ein kleines bisschen mitkriegt. als würde er es selbst verdrängen wollen.
um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalten kann.

greets, luna.



Freitag, 30. August 2013

diese unrealistisch geschmeidige freundin


diese unrealistisch geschmeidige freundin

langsam ist meine rolle wirklich schon schwierig. mein inneres zwingt mich dazu diese gemütliche freundin zu sein, die sich jeder typ wünscht.
die eine, die nicht zickig ist.
die, die ihm nicht immer sagt, was er zu tun hat.
die, die ihn machen lässt, was er will, auch wenn es blöd ist.
die, die ihm der beste kumpel ist und ihn unterstützt.
die beste fortgeh-freundin
die, mit der er gleich reden kann wie mit seinen kumpels.
die, die ihn sein leben leben lässt.

die eine, die es in einer richtigen beziehung nie geben wird.

wie kann ich diese unrealistische vorstellung erfüllen, wenn diese typen doch immer so unglaublich viel blödsinn im kopf haben?
wie kann ich so sein, wenn er dadurch nur ungehobelter wird?

anscheinend haben diese typen doch in wirklichkeit genau so eine realistisch ungute freundin nötig, die ihren jungen ein bisschen in die schranken weißt.
es sieht fast so aus, als bräuchten männer eine frau an ihrer seite, die ihnen sagt, was sie zu tun haben.
einfach nur weil sie selbst ZU BLÖD SIND!

greets, luna.



Donnerstag, 1. August 2013

das weibliche labyrinth namens gehirn

das weibliche labyrinth namens gehirn

es gibt doch immer nur einen weg, der zum ziel führt, zumindest in der männerwelt. sei es beim shoppen, ausgehen, einem filmabend oder einfach bei der auswahl über das mittagessen, für eine frau gibt es immer hunderte verscheidene möglichkeiten zu einem ergebnis zu kommen. demnach gibt es also doch viele verscheidene möglichkeiten, die zu einem ziel führen.


wir frauen denken eben über ecken und kanten, was auch dazu führt dass wir fast andauernd über irgendetwas nachdenken müssen. es gibt immer irgendein problem, das uns beschäftigt. vor allem aus der unwissenheit heraus denken wir dann den ganzen langen tag lang darüber nach. männer denken wahrscheinlich meistens nur in eine richtung. wenn es ein problem gibt, wählen sie einfach die erste lösung, die ihnen einfällt, um das problem zu beheben. oder sie denken einfach nicht mehr darüber nach und lassen alles von alleine regeln. des öfteren ist diese variante wahrscheinlich sogar die hilfreichste.

aber selbst wenn es ein problem gibt, von dem wir genau wissen, dass wir es nicht lösen können, sondern einfach nur abwarten müssen, lässt es das gehirn von uns frauen einfach nicht los. es ist schon fast ein zwang, dass man sich alle erdenklichen möglichkeiten ausmalt, wie das problem entstand, wie es sich weiterentwickeln könnte, welche möglichen lösungen es gäbe usw....

natürlich brauchen wir dabei auch noch die meinungen von anderen unnötig viel-denkenden personen. demnach fragen wir unsere schwester, unsere beste freundin, unsere mutter, unsere frisörin oder einfach alle zusammen um ihre ansicht zu dem problem. das heißt zu dem stundenlangen darüber-nachdenken kommt dann noch ein ewiges darüber-reden hinzu. die sinnlosigkeit dieses ganzen systems ist natürlich in frage zu stellen, vor allem wenn man doch eh so genau weiß, dass die lösung einfach nur abwarten wäre.
aber so ist das nun mal in der frauenwelt, es muss über alles geredet werden. ich denke, dass 
diese vorgangsweise auch das phänomen erklärt, dass frauen so viel reden.

naja, am ende hat man jedenfalls so ziemlich alle möglichen ansichten eines problems durchdacht, ist aber immer noch am gleichen punkt wie am anfang. natürlich war das noch längst nicht alles. denn was folgt auf so viel rederei und gequatsche? richtig, noch mehr gerede!

um das problem endgültig aus der welt zu schaffen, und somit die letzte phase der bewältigung 

hinter sich zu bringen, muss nämlich noch mehr geredet werden. denn während man mit allen erdenklichen personen über das problem gesprochen hat, hat man nur eine person ausgelassen - die von der das problem kam. natürlich muss eine frau dann noch mit dieser person alles "ausreden". mit mentaler unterstützung von den unzähligen aufgeklärten spricht man also noch ein letztes mal alles durch, um das problem dann endlich wegzumachen. am ende ist dann doch meistens alles wieder gut und der ganze aufwand scheint sich gelohnt zu haben.
die möglichkeit der männer, dass man einfach nichts tun würde und gleich nach etwas abwarten zu dem "endgespräch" kommen würde, wäre einer frau ohnehin zu unkreativ gewesen.

das gehirn einer frau scheint wohl wirklich einem labyrith ähnlich zu sein, jedoch lassen wir nur selten den männern einblick in unsere welt. denn dann würden wir doch unser glorreiches system verraten. die aufgabe der männer liegt darin, selbst herauszufinden, wie sie das ziel erreichen.


langsam muss ich zugeben, dass wir frauen vielleicht doch sehr komplexe wesen sind...

also liebe männer: ich bin manchmal wirklich froh, keiner von euch sein zu müssen ;)

greets, luna.


Sonntag, 7. Juli 2013

the worst punishment

the worst punishment

wenn man so darüber nachdenkt, sind menschen schon eine sehr komische rasse.
obwohl wir eigentlich ein friedliches leben mit unseren mitmenschen erstreben sollten, sind wir doch meister darin, andere schlecht zu machen.


wir über legen uns doch tatsächlich strategien, damit sich andere menschen schlecht fühlen. und wir wollen damit erzielen, dass sich jemand furchtbar findet und sich selbst hasst.

wie zum teufel kann es nur sein, dass wir uns im zwischenmenschlichen bereich manchmal so schrecklich benehmen?
es sind auch nicht irgendwelche menschen, denen wir so etwas antun. nein, meist sind es genau die menschen, die wir am meisten lieben, denen wir irgendwann eiskalt die schulter zeigen.

es gibt viele wege, dass sich ein anderer mensch schlecht fühlt.

  • da wäre zum beispiel der klassiker: jemandem eine szene machen. in einem leidenschaftlichen streit verletzen sich geliebte menschen auf abscheulicher weise verbal.  meist weiß man dabei, wo die schwachpunkte des anderen liegen und man versucht sie auszunutzen. um möglichst grandios zu gewinnen, wird dann noch ein worgewandtes salz in die wunde gestreut, dass der andere einfach nur mehr am boden zerstört ist.
  • die nächste variante ist meiner meinung nach die feigste: körperliche bestrafung. weil sich jemand nicht mit worten ausdrücken kann, versucht er mit muskelkraft sein gegenüber zu strafen. jedoch wird das problem meist nicht besprochen und die körperlichen auseinandersetzungen verursachen nur noch mehr probleme.
  • die für mich schlimmste art bestraft zu werden, ist jedoch einfach "nichts" zu tun. denn wenn ein eindeutiges problem in der luft ist, ist eigentlich jedem klar, dass es sich nicht vermeiden lässt, irgendwann darüber zu reden. aber die zeit bis dorthin kann verdammt lang sein... einfach nicht zu wissen, was der andere denkt, einfach nicht beachtet zu werden, das ist die schrecklichste art, wie man für einen fehler bestraft werden kann. denn man fühlt sich nicht beleidigt oder verletzt, man ist und bleibt einfach in einer ungewissheit, die nicht besser zu werden scheint. man kann an nichts anderes mehr denken und fühlt sich immer unvollendet. wer diesen weg der bestrafung wählt, muss wohl beranchtung für den anderen empfinden, und es muss ihm klar sein, dass er die macht hat, eine beziehung zu zerstören.
leider musste ich an diesem wochenende meine menschliche seite wieder einmal blicken lassen. ich habe wohl einen fehler begangen, wenn es auch zu einem zeitpunkt geschah, wo ich  eigentlich nicht zurechnungsfähig war.
naja, alkohol hat eben auch seine dunklen seiten, die in meinem fall aus einem kleinen problem ein riesiges problem gemacht haben.
jetzt muss ich mit der schlimmsten aller strafen leben.. ignoriert zu werden.

wünscht mir glück, dass sich die lage bald verbessert...

bis dahin: greets, luna.